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Unsere Schule

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Erasmus+ Seminar der Europäischen Akademie

Otzenhausen / Saarland, 23.-29.03.2025

Wie lange hält das?

1 Jahr? Oder „sogar“ 2 ?

Und danach? Was Neues, aber das schaue ich dann...

So ungefähr geht die Welt, die uns täglich umgibt, sie erzieht, schiebt uns in gewisse Verhaltensweisen hinein.

Eher selten oder nie heißt die Frage: „Damit es in 30 Jahren schön ist, wie muss man dafür heute ansetzen?“ Welchen Plan erstelle ich, welchem Plan würden wir folgen?

Das Denken in eine derartig ferne Zukunft kann Utopie genannt werden.
Wozu? Sehen wir lieber zu, dass wir unsere Sache im Hier und Jetzt gut machen... (?)

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Zwölf SchülerInnen des Kurses "Interkulturelle Kommunikation" vor der Prta Nigra" in Trier

Europa brennt: Russland ist im Angriffskrieg, die USA eröffnen einen Handelskrieg, der landeswichtigste Oppositionspolitiker in der Türkei ist eingesperrt, und die fundamentalsten Probleme – Klimawandel und soziale Gerechtigkeit – sind vom Tisch verschwunden und wachsen stetig, unaufhaltsam weiter.
... es ist klar: Dinge „laufen lassen“ ist einfach nicht mehr möglich. Wir können auch nicht mehr wählen zwischen zwei, drei Wegen – links, rechts, Mitte – die zwar unterschiedlich, aber alle irgendwie positiv sind.
Um die Brände zu löschen, wird ein guter, sehr guter Plan gebraucht. Ein Plan, der aufgeht, der Probleme richtig löst, der uns ermöglicht, in einer akzeptablen, vielleicht sogar schönen Welt in etwa / hoffentlich 30 Jahren zu leben.

Eurotopia – das ist damit gemeint. Je weniger wir es gewohnt sind, in diesen zeitlichen Dimensionen zu denken und planen, desto wichtiger ist es, das zu üben. Irgendwo zwischen Zukunftstraum und harter Realität liegt der weite Weg dafür, den sie beschreiten...

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Wo lang soll es gehen? Rumänische, finnische, italienische, türkische und deutsche Orientierungssuche.

... 58 Jugendliche aus den verschiedenen Ecken Europas – Rumänien, Finnland, Italien, der Türkei und Deutschland, darunter 12 SchülerInnen des Kurses „Interkulturelle Kommunikation“ der Main-Taunus-Schule sowie 4 SchülerInnen der Bodelschwingh-Schule Hofheim – verbringen gemeinsam eine Woche an der Europäischen Akademie Otzenhausen im Seminar „Eurotopia – junge Perspektiven auf Demokratie und Europa“. Dabei gilt es, verschiedene Hürden zu überwinden: Sprachliche, kulturelle, persönliche; eine schwierige Aufgabe, die jedoch dank der Expertise der Seminarleitung Lucy Hensel mit ihrem Team besonders gut gelingt!

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Grenzen überwinden: Eisbergmodell in Theorie und Praxis !

Mal spielerisch, mal ernst, stets kreativ, kritisch, inklusiv, mal als große gemeinsame Gruppe, mal in gemischt-nationalen kleinen Teams werden die Jugendlichen zueinander gebracht, kommen ins Gespräch, tauschen sich aus und verstehen einander, schlüpfen in Rollen und testen Perspektivwechsel. Sie entwickeln dabei ihre persönlichen, sozialen Kompetenzen, Sprachvermögen und interkulturelle Kompetenz – Schlüsselqualifikationen, die mehr denn je gefragt sind.

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Aufgaben in Klein und Groß. Wir müssen nachdenken.

Nach einer Woche mit Hin und Her, Auf und Ab und vor allem viel gemeinsamer Zeit ist man ein Stück zusammengewachsen, man kennt und mag sich. Das ist der Grundstein Europas, der immer wieder neu gelegt werden muss, damit Eurotopia irgendwann Wirklichkeit wird. Auch wenn eine Woche kurz ist, fahren wir nach Hause und sind bereichert: um Erfahrungen, aber noch wichtiger: um Freundschaften!

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Aus fünf Nationen gut gelaunt in die Zukunft.

Begleitende Lehrkräfte des Seminars sind Frau Leißner, Frau Bodenröder und Herr Dr. Fischer. Die Finanzierung trägt zu Teilen die Europäische Union im Rahmen des Erasmus+ Programms. Wir bedanken uns außerdem ganz herzlich für die finanzielle Unterstützung und Bestätigung unserer Arbeit bei der Clement-Stiftung Hofheim und dem Förderverein der Bodelschwingh-Schule.

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Frühling im Land, so geht die Arbeit leicht von der Hand.

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